Noch bis zum 24. April findet hier die Ausstellung „Glasmalerei der Gegenwart“ statt

Im Rahmen der Ausstellung „Glasmalerei der Gegenwart“ im Kirchenamt der EKD zeigen Leipziger Künstlerinnen und Künstler noch bis zum 24. April Meisterwerke der Glaskunst. Dabei werden im Foyer Probefenster und Entwürfe moderner Glaskunst zu sehen sein, die in der Vergangenheit für Dorfkirchen in der Evangelischen Landeskirche Anhalts angefertigt wurden. Sie sollen dort alte kirchliche Gebäude neu interpretieren und deshalb auf Dauer einen Platz finden. Unter den Künstlern befinden sich unter anderem David Schnell und Julian Plodek. Während Plodek im thüringischen Walldorf die gotische Dorfkirche mit seinen Werken ausstatten wird, hat David Schnell die Christuskirche Köln und den Naumburger Dom mit räumprägenden Fensterensembles veredelt.

 

Moderne Glasmalerei in historischem Gewand

 

Hans-Ulrich Anke, Präsident des Kirchenamtes der EKD, ist vom Erfolg der Ausstellung überzeugt: „Kirchenfenster schaffen eine Verbindung: Zwischen Innen und Außen, Himmel und Erde, Weltlichem und Göttlichem. Je nach Lichteinfall zaubern sie oder regen zum Nachdenken an. Die Landeskirche Anhalts wagt hier einen vielversprechenden Dialog, indem sie junge Künstler einlädt, sich mit Fragen des Glaubens in der Sprache der Glaskunst auseinanderzusetzen. Es freut mich, dass diese Kunst nun für einige Zeit die Mitarbeitenden und Gäste im Kirchenamt in unserem lichthellen Foyer begleitet. Sie fragt mit künstlerischen Mitteln nach Kernaussagen unseres Glaubens und regt im Arbeitsalltag zum Perspektivwechsel an – mutig und provokant.“ Auch Kirchenpräsident Joachim Liebig ist froh darüber, dass sich Menschen mit der künstlerischen Gestaltung von kirchlichen Gebäuden auseinandersetzen. Zudem ist die Ausstellung ein Beitrag der Evangelischen Landeskirche Anhalts zum 100. Jubiläum der Bauhaus-Gründung 2019. Nun werden die Glasmalereien den Besuchern in Hannover präsentiert. Bereits im Glass Heritage Centre Krosno/Polen, dem Schloss Georgium in Dessau und dem Kloster Wechterswinkel in der Rhön konnten die Werke der Künstler bewundert werden. Als nächste Station macht die Ausstellung in der Christuskirche in Köln Halt. Wer sich für Kirchen und Glasmalerei interessiert, der wird hier mit dekorativen Kreationen versorgt. Noch bis zum 24. April ist die Ausstellung „Glasmalerei der Gegenwart“ im Kirchenamt der EKD zu sehen.

 Ein besonderer Umstand ebnete den Weg zum Erfolg

 Eine Witwe in Manchester war es, die das „Pasadena Roof Orchestra“ zum Leben erweckte. Von ihr erwarb der britische Musiker John Arthy fast 2000 Swing Arrangements. Zwar lagen diese eingestaubt auf dem Dachboden, doch verwendbar waren sie allemal. Er wollte diese Lieder auf die Bühne bringen und lud 1970 zum ersten Konzert des „Pasadena Roof Orchestra“ ein. Noch immer werden die Notenblätter der damaligen Zeit in den Konzerten verwendet. Bereits in den 70er-Jahren sorgte das Orchester für Furore und ein Ende der Erfolgsgeschichte ist noch lange nicht in Sicht. Im Gegenteil, denn die Terminkalender des Ensembles werden von Jahr zu Jahr voller. Die Tourneen führten das Orchester bereits durch England, Deutschland, Spanien, die Benelux-Staaten und die USA. Schnell sein lohnt sich, denn die Tickets sind gefragt. Wenn die stimmgewaltigen Briten die Bühne betreten, dann herrscht knisternde Spannung im Saal. Das Publikum ist noch immer von den alten Stücken begeistert und auch im Theater am Aegi wird die Stimmung bald ihren Siedepunkt erreichen. Am 7. Februar bringt das „Pasadena Roof Orchestra“ den Swing nach Niedersachsen.

Fotos: Pressefotos von Hannover Concerts zur Verfügung gestellt.