Am 8. Februar feiert das Stück Premiere und erzählt von der Macht wahrer Liebe

Am 8. Februar steigt im Opernhaus Hannover die Premiere der dramatischen Oper „Alcina“. Die Inszenierung von Händels Werk übernahm Lydia Steiers. Das Stück ruft im stetigen Wechsel die unterschiedlichsten Emotionen hervor und handelt von Zärtlichkeit, Wut, Freude, Hoffnung und Ratlosigkeit. Bereits 1735 wurde „Alcina“ in London uraufgeführt. Besonders die Barockarien gehören sicherlich zu den schönsten ihrer Art und machen die Figuren greifbar. Welche Entscheidung ist die richtige? Soll es die treue Liebe sein oder hat das außergewöhnlich exotische den größeren Reiz? Die Handlung von „Alcina“ ist noch immer aktuell und fasziniert das Publikum. Direkt vom Theater Basel kommt „Alcina“ nun ins Opernhaus Hannover. Im Mittelpunkt steht dabei Zauberin Alcina. Sie nimmt sich ihre Liebhaber wie sich will und legt diese im Anschluss in ihrem Mausoleum ab. Doch mit Ritter Ruggiero ändert sich ihr Schicksal.

Wahre Liebe kennt keine Grenzen

 Alcina nimmt sich ihre Liebhaber wie sie kommen. Sie verzaubert die Männer und wenn sie mit ihren fertig ist, dann entledigt sie sich dieser. Auch den Ritter Ruggiero hat Alcina an sich gebunden, doch dieser hat eigentlich eine andere Geliebte. Bradamante sucht nach ihrem Ritter und gerät dabei in den Strudel der Welten. So steht das exotische Paradies voller Sinnesfreuden von Alcina im Widerspruch zum bodenständigen Leben von Bradamante. Alcina scheint unnahbar zu sein und doch hegt sie Gefühle für Ruggiero. Sie verliebt sich in den Ritter, wodurch ihre Zauberkraft nachlässt. Sie setzt alles auf eine Karte, um Ruggiero auf ihre Seite zu ziehen. Was sie nicht ahnt: Dieses Duell kann sie nicht gewinnen. Die einst so kraftvolle Alcina wird immer schwächer und muss sich schließlich der wahren Liebe zwischen Ruggiero und Bradamante beugen. Das reizvolle Spiel zwischen den drei Hauptpersonen wird im Verlauf der Oper immer wieder auf die Spitze getrieben. Am 8. Februar ist „Alcina“ in der Inszenierung von Lydia Steiers erstmals im Opernhaus Hannover zu sehen.

Foto: Aslina-Cremens Heidrich